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DAS AGF-FERNSEHPANEL

ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENSETZUNG DES AGF-FERNSEHPANELS

Das AGF-Fernsehpanel vergrößert sich seit Bestehen der Fernsehforschung in verschiedenen Zyklen. 1985 bis 1990 betrug die Zahl der Panelhaushalte rd. 2.700. In der Folge wurde das Panel durch die Integration des KASAT-Panels, die Aufnahme der neuen Bundesländer (Mitte 1991) sowie durch neue regionale Sollvorgaben (1996) und die Aufnahme von EU-Ausländern (2001) sukzessive aufgestockt.

Seit dem 01.01.2001 besteht das AGF- Fernsehpanel aus 5.100 täglich berichtenden Haushalten (Fernsehpanel D+EU), in denen fast 11.500 Personen leben. Damit  wird die Fernsehnutzung von 71,94 Mio. Personen ab 3 Jahre bzw. 36,04 Mio. Fernsehhaushalten abgebildet (Stand 01.01.2012).

PANELBETRIEB

Regelmäßig einmal im Jahr werden alle Panel-Haushalte im Rahmen der Strukturerhebung schriftlich befragt. Die Strukturerhebung dient der Aktualisierung der Informationen über die Panelteilnehmer. Sie wird in schriftlicher Form durchgeführt. Haushalte/Personen, von denen im Rahmen der schriftlichen Befragung kein Rücklauf eingegangen ist, werden telefonisch oder in einem Face-to-Face-Interview nachbefragt. Die abgefragten Haushalts- und Personenmerkmale bilden die Grundlage für die Vielzahl auswertbarer Zielgruppen. Ein Teil dieser Strukturinformationen dient als Ist-Wert zur täglichen Gewichtung des Fernsehpanels. In der Strukturerhebung werden u.a. folgende Themenkomplexe erfragt:
  • Empfangsbedingungen im Haushalt
  • Ausstattung mit technischen Geräten
  • Präfrenzen für TV-Genres
  • Produktverwenderschaft
  • Wohnsituation
  • Sinus-Milieus
  • Soziodemografische Merkmale wie Alter, Bildung, Geschlecht...